Historie & Referenzen

Unternehmensgründung
Der Gründer des Unternehmens, Ernst Strassacker, wurde 1872 geboren. Zunächst lernte er bei der WMF in Geislingen/Steige den Beruf des Ziseleurs, später wurde er Galvano-Fachmann und sammelte bis zum Ausbruch des ersten Weltkrieges auch internationale Erfahrungen. Die desolate Lage am Ende des Ersten Weltkrieges zwang Ernst Strassacker in das Millionenheer der Arbeitslosigkeit. Er beschloss, sich mit der Buchstaben- und Grabschmuckproduktion selbstständig zu machen und ließ 1919 die „Kunstgewerblichen Werkstätten und Bronzegießerei“ in seinem Wohnort Süßen eintragen.

Neuausrichtung nach dem 2. Weltkrieg
1940 übernahm Max Strassacker das Unternehmen vom verstorbenen Vater. Er überstand nicht nur den zweiten Weltkrieg, sondern auch die Mangelwirtschaft der Nachkriegszeit. Im Laufe der 50er-Jahre traten die Söhne von Max Strassacker – Wolfgang, Ernst und Werner – in das Unternehmen ein. Kunst war damals allerdings nicht gefragt. Stattdessen hielt man sich mit der Herstellung von Kochtöpfen, Bratpfannen, Waffeleisen und Spätzlemaschinen über Wasser. Diese verrichten noch heute in manchen Küchen rund um Süßen ihren Dienst.

Stetiges Wachstum
Das Brüdertrio arbeitete beharrlich am Ausbau des Unternehmens. Bundesweit verfolgten sie kontinuierliches Wachstum durch Kontakte und dauerhafte Geschäftsbeziehungen zu Steinmetzbetrieben, die zunehmend Bronzekunst in ihre Grabmalgestaltung und sakrale Kunst integrierten. Die wachsende Nachfrage an Mahnmalen, Denkmalen und Kunst am Bau verhalfen dem Kunstguss zu neuer Blüte – und dem Familienunternehmen Strassacker, in dem beständig an technischen Neuerungen, Produktideen und der Vermarktungsstrategie gearbeitet wurde, zu stetigem Wachstum.

Niederlassung in Frankreich
1979 baute Strassacker eine französische Niederlassung in Heimsbrunn bei Mülhausen und verfolgte damit weiter konsequent die Internationalisierung sowie den zügigen Ausbau des Exports.

Übergabe an die vierte Generation
Nachdem die Brüder Wolfgang und Ernst Strassacker bereits in den 90er Jahren in den Ruhestand gegangen waren, übergab Werner Strassacker die Verantwortung im Jahr 2001 an seine Tochter Edith.
Seit Juli 2001 leitet Edith Strassacker als verantwortliche Geschäftsführerin das Familienunternehmen in der vierten Generation. Höchstes Augenmerk gilt der Erhaltung und Förderung der kunsthandwerklichen Kompetenz. Aber auch die technologischen Verfahren und betrieblichen Abläufe werden permanent weiterentwickelt.

Mohammed Al Ameen Moschee in Al Khuwair
Strassacker hat die Ornament-Türen und Screens
für die Al Ameen Mosche in Oman gestaltet,
gefertigt und das Projekt koordiniert.
Das Projekt wurde in den Jahren 2010 bis
2012 in einer Zeit von ca. 16 Monaten realisiert.

Mekka - Die größte Moschee der Welt
Mekka ist eine heilige Pilgerstadt mit etwa 1.400 Einwohnern in Saudi-Arabien und die zentrale Pilgerstätte des Islam. Jedes Jahr pilgern Millionen Muslime nach Mekka. Das Projekt »Ornamental doors and screens for Makkah – Shamiyah« wurde von Strassacker in einem Zeitraum von ca. 3 Jahren (von 2013 bis 2015) gestaltet, gefertigt und koordiniert.

Pegasus
Strassacker errichtete auf dem Gelände des Gulfstream Parks in Hallandale Beach (Miami, Florida) die größte Pferdeskulptur der Welt aus Bronze.Strassacker errichtete auf dem Gelände des Gulfstream Parks in Hallandale Beach (Miami, Florida) die größte Pferdeskulptur der Welt aus Bronze.

Bukarest - Kathedrale der Erlösung des Volkes
Die Kunstgießerei Strassacker erstellte 2017 /18 das Design und den Guss von Modellen der Ornamentik und von 56 individuellen Heiligen- reliefs. Die Firma Strassacker Projects hat in Zusammenarbeit mit Strassacker Metal Technologies die Portale fertiggestellt, patiniert und vor Ort montiert.

Kunstgießerei Strassacker wird 100!
Aus Süßen in die Welt: Das traditionsreiche Familienunternehmen in vierter Generation feiert in diesem Jahr ihr 100jähriges Bestehen.
